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Mit einer Oldtimer-Versicherung können Sie Ihr Liebhaberfahrzeug zu besonders günstigen Haftpflicht- und Kaskokonditionen versichern

Liebhaberfahrzeuge sind Automobile und Motorräder, die überdurchschnittlich gut erhalten und weitestgehend original sind. Außerdem sollen sie nur gelegentlich und nicht alltäglich genutzt werden.

  Fakten zur Oldtimer-Versicherung
  • Den Zustand und den Wert des Liebhaberfahrzeugs attestiert ein aktuelles Gutachten eines Sachverständigen. Dieses Gutachten sollte spätestens sechs Wochen nach Vertragsbeginn beauftragt worden sein.
  • Je älter ein Fahrzeug ist, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge. Aber auch Youngtimer, Fahrzeuge jünger als 30 Jahre, Newtimer, Fahrzeuge jünger als 20 Jahre, und Replicars kommen zu ihrem Recht.

Voraussetzungen für eine Oldtimer-Versicherung

Der Fahrer/Halter eines Liebhaberfahrzeugs muss mindestens 23 Jahre alt sein und seit vier Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass ein weiteres Fahrzeug für den Alltagsgebrauch zur Verfügung steht - das Liebhaberfahrzeug wird deutlich weniger bewegt als das Alltagsfahrzeug.

Die Liebhaberfahrzeug-Versicherung umfasst generell sowohl die Haftpflicht- als auch die Kasko-Versicherung.

Grundsätzlich nicht als Liebhaberfahrzeuge versicherbar sind optisch und technisch stark veränderte Fahrzeuge sowie Wohnmobile.

Zustand des Fahrzeugs

Zustand 1:

Zustand-1-Klassiker sind nach soeben abgeschlossener, umfangreich fotodokumentierter Totalrestaurierung beim typkompetenten Profi "ladenneu" oder gar besser (sogenannter Concours-Zustand). Wichtig: Nicht nur die handwerkliche Restaurierungsausführung muss höchsten Ansprüchen genügen, sondern auch die Originalitätstreue aller Details, Materialien und Ausführungen. Dazu zählt auch die "Matching numbers"-Garantie, also der Nachweis, dass besagtes Fahrzeug mit eben jenem aktuell montierten Motor, Getriebe etc. damals vom Band lief. Bei manchen Klassikern (z.B. Aston Martin, Porsche 356) lassen sich auch bewegliche Karosserieteile auf ihre ursprüngliche Zugehörigkeit zu ihrem aktuellen Anbaufahrzeug überprüfen. Auch die ursprünglich aufgetragene Lackfarbe und Innenausstattungsfarbe gehört zu einem Zustand-1-Klassiker. Echte Zustand-1-Oldies werden wegen extrem hoher Restaurierungskosten nur äußerst selten im Handel angeboten, der Handel mit ihnen macht kommerziell keinen Sinn.

Zustand 2:

Zustand-2-Klassiker entsprechen einem totalrestaurierten Oldie der Kategorie 1 nach rund dreijährigem, pfleglichen Gebrauch mit entsprechenden geringen Gebrauchsspuren (ausgebesserte Steinschlagschäden, Putzspuren im Lack u.ä.), alternativ Zustand nach einer im Aufwand durchschnittlichen, aber kompetent ausgeführten Totalrestaurierung. Die handwerkliche Restaurierungsausführung und Originalitätstreue muss hohen Ansprüchen genügen. Von Fall zu Fall können (unbedingt reversible) Verbesserungen in die Restaurierung eingeflossen sein, die die Gebrauchstüchtigkeit erhöhen (Beispiele: Volvo-Getriebe im BMW 328, modifizierte Benzinförderung im Triumph TR5). Selbstverständlich sind bei Zustand-2-Oldies absolute Abwesenheit von Rostansätzen (auch unsichtbarer Art) und eine "frische Hauptuntersuchung" (HU). Zustand-2-Oldies werden vom Handel oft als "Zustand 1" angeboten.

Zustand 3:

Zustand-3-Autos können stärkere Gebrauchsspuren aufweisen, wie sie üblicherweise etwa zehn Jahre nach einer kompetenten Totalrestaurierung notiert werden. Auch die viele der noch unrestaurierten oder teilrestaurierten Klassiker der 70er und frühen 80er Jahre zählen zur Dreier-Kategorie. Geringfügige Rostspuren müssen toleriert werden - nicht jedoch an tragenden Teilen. Auch müssen nicht unbedingt alle Teile original oder originalgetreu sein (z.B. Teppiche, Verdecke, Räder). Allerdings sollte der Motor in Typ und Leistung (nicht unbedingt im Baujahr) besagtem Fahrzeugtyp entsprechen. Das Fahrzeug muss sofort gebrauchstüchtig und verkehrssicher sein. Die Gültigkeit der HU-Plakette sollte ein Jahr nicht deutlich unterschreiten. Perfektionisten werden Zustand-3-Klassiker in frühestens drei Jahren einer Totalrestaurierung unterziehen. Achtung: Zustand-3-Autos erweisen sich meist als die auf längere Sicht unökonomischste Möglichkeit der Klassiker-Motorisierung, weil die geforderten (und vielfach realisierten) Preise meist in Zustand-2-Nähe angesiedelt sind, die letztlich erforderlichen Aufwendungen jedoch denen eines in der Anschaffung deutlich billigeren Zustand-4-Autos entsprechen. Zustand-3-Oldies werden im Handel oft als "Zustand 2" angeboten. Die Praxis zeigt, dass rund 80 Prozent aller (von Privat und von Profis) angebotenen Klassiker dem Zustand plus/minus 3 entspricht.

Zustand 4:

Zustand-4-Klassiker sind sofort restaurierungsbedürftig, nicht gebrauchstüchtig, aber rollfähig (Motor dreht). Alle Teile sind vorhanden, ob noch am Fahrzeug montiert oder bereits demontiert (deshalb beim Kauf unbedingt einen Typ-Experten oder einen originalen Ersatzteil-Katalog mitnehmen!). Die HU ist abgelaufen. Die Preise für "Vierer" können naturgemäß stark variieren - je nachdem, ob es sich um ein bereits teilrestauriertes Fahrzeug handelt, dessen Besitzer den Mut verlor (oder dem das Geld ausging) oder ob es sich um eine Ruine handelt, die erst in Angriff genommen werden muss. Achtung: Zustand-4-Autos lassen sich mit etwas (kriminellem) Geschick in "Zustand-3-Autos" verwandeln und entsprechend teuer vermarkten.

Zustand 5:

Fahrzeuge des Zustandes 5 befinden sich in ausgesprochen schlechtem Zustand, so dass eine Restaurierung nur bei danach im Marktwert hoch angesiedelten oder aber extrem raren Klassikern ratsam erscheint. In der Regel werden "Fünfer" als Ersatzteilträger (zum Ausschlachten) erworben. Immerhin sollten wenigstens 80 Prozent der Teile vorhanden sein. In ihrem Wert lassen sich Zustand-5-Exemplare noch weniger pauschal erfassen als Fahrzeuge besserer Kategorien. So hat bei Oldies mit schlechter Teileversorgung (insbesondere bei vielen Vorkriegs-Klassikern) das Maß der Teilekomplettheit weit mehr Einfluss auf den Wert als der Zustand von Karosserie und Fahrwerk. Bei vielen im Karosserie-Aufbau komplexen, in der Teile-Versorgung jedoch gesicherten Klassikern (z. B. beim Porsche 356 oder Jaguar MK II) hat wiederum das Maß der Karosserie/Bodengruppen-Verrottung Priorität bei der Wert-Bemessung.

Unrestaurierte Originale

Unrestaurierte Original-Fahrzeuge lassen sich nicht in eine der zuvor aufgeführten Kategorien einordnen. Zwar entspricht ein heute gefundener, unberührter, aber noch gebrauchstüchtiger Klassiker beispielsweise des Baujahres 1955 bei einer ernsthaften Begutachtung bestenfalls dem Zustand 3 oder 4 - gleichwohl setzt sich auch hierzulande unter Enthusiasten mehr und mehr die Überzeugung durch, dass gerade solchen Zeitzeugen ein weit höherer Wert beizumessen ist, der eher im "Zweier"-Bereich anzusiedeln ist. Insbesondere bei Rennfahrzeugen mit signifikanter Geschichte geben Enthusiasten mit Kennerschaft möglichst unberührten, mit Patina gesegneten Exemplaren den Vorzug vor restaurierten (und dabei eben vielfach rundumerneuerten = duplizierten) Exemplaren - und die höhere Dotierung.

Marktwert

Dieser Wert orientiert sich einzig und allein am tatsächlichen Markt für klassische und historische Fahrzeuge. Das heißt, dieser Wert wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage. Neben der Auswertung von erzielten Ankaufs- und Verkaufspreisen muss zur realistischen Marktwertbestimmung zunächst der Zustand des Fahrzeuges ermittelt werden. Wichtige Anhaltspunkte zur Marktwertbestimmung geben vordergründig Verkaufs- und Ankaufsergebnisse auf dem Privatmarkt und auf dem gewerblichen Oldtimer- und Gebrauchtwagenmarkt. Auch Ergebnisse aus Auktionen und größeren Verkaufsveranstaltungen nehmen Einfluss auf die Bestimmung des Marktwertes. Der Marktwert beschreibt den Wert, der sich zum jetzigen Zeitpunkt auf dem internationalen Markt für klassische Fahrzeuge erzielen lässt. Ein besonderer Faktor zur Realisierung bestimmter Marktwerte spielt auf dem Markt der klassischen Automobile der Faktor Zeit. Erfahrungen haben gezeigt, dass bei möglichst schnellen Verkäufe (Notverkäufen) der übliche Marktwert unterschritten wird, und bei möglichst schnellem Ankauf der übliche Marktwert meist überschritten wird. Insofern ist es üblich, sich in der Oldtimerszene vom Faktor Zeit zu lösen.